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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
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417
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Der IV. Abschnitt.

rallelogramms schief ist; so sind die übrigen alle auchschief, (99 zwey einander entgegen gesetzte sindspitze und die übrigen beyden stumpfe 'v inkel.

Ein (Quadrat ist ein gleichseitiges und recht-winklichtes, ein Rhoindus aber ein gleichseitigesund schiefwinklichtes Parallelogramm. Das un-gleichseitige und schiefwinklichte Parallelogrammheißt auch wohl ein Rbomboides.

!0I §.

Es ist ein Winkel nebst zvvoen Gei- 5Z^.ten L und ^gegeben, man soll aus diesen Stü-cken ein Parallelogramm verzeichnen.

Aust. Man nehme auf dem einen Schenkel desgegebenen Winkels AK L, und auf dem andernAI) k. Mit dein Halbmesser AI) verzeichne manaus 8, und mit dem Halbmesser AK aus I) Kreise.

Diese werden sich schneiden, weil AKI) ein Dreyeckist: (42 §.) der eine DurchschnittSpunct ist mit Aeinerley, und der andre fallt über KO. >,66ßA Ersep L, und man ziehe HO und LI): so ist ALLOein Parallelogramm, weil AL LI), und AO-KList. (99. §.).

In der Ausübung ist es nicht nöthig, die ganzenKreise zu zeichnen, denn man sucht eigentlich nur denüber LO fallenden DurchschnittSpunct, und diesenerhalt man schon durch ein paar mäßige Bogen der-selben.

Soll man auf einer gegebenen graden Linie AL ^ s,ein Quadrat setzen; so bedarf man weiter keiner an-dern gegebenen Stücke. Man setzt auf AL durch Aeine senkrechte Linie (74 §.) nimmt aus derselben AI)

-- AL, und verfahret wie vorhin: so erhalt man dasQuadrat ALLI).

Rarst.Marhem.l.TH. Dd Wenn

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