Druckschrift 
1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
Seite
394
Einzelbild herunterladen
 

Z94 Der Geometrie erster Theil.

des vorigen, wiederum kein neuer Durchschnittspunck.Demnach kann es überhaupt nicht mehr als zweeneDurchschnittSpuncte geben.

67 H.

» 5^. Es sind drey grade LiitLen «, A -/ gegeben,

man soll an der gegebenen Linie eiir Drey-eck setzen, dessen eine Seite « ist, und sichauf dieser Linie von>^ nach t? erstrecket. Vonden übrigen beyden Seiten aber soll die, sodurch ^ gehet /?, und die, so durch das an-dre Ende der Grundlinie gehet seyn, vor-ausgesetzt, daß jede zweene dieser Linien, «,A-/zusammen grösser als die dritte sind.

Aufl. Dian mache /tk «, (42 H.) und ver-zeichne mit dem Halbmesser /Z aus dem Mittel-punkt mit dem Halbmesser aber aus k einenKreis: so werden beyde Kreislinien einander schnei-den, und es wird auf jeder Seite von einDurch-schnittSpunct fallen. Sind L und v diese Puncte:so kann man und k(^, oder auch i^v und KV zie-hen, und man hat in beyden Fällen ein Dreyeckoder ^Vvl'>, wie es verlangt worden.

Beweis. Daß oder/VV /Z, und KL oderKV sey, erhellet aus dem Z4 §, und daß beydeKreise einander gewiß schneiden, wenn jede zwo vonden gegebenen iinien «, A, -y, zusaiumen grösser, alsdie dritte sind, ergiebt sich aus dem 42 §.

Wenn zwo von den gegebenen Seiten -8 und </gleich groß sind: so erhält man auf der gegebenenGrundlinie äl> ein gleichschcnklichkeö Dreyeck, dadenn jeder Schenkel /3 oder -y grösser, als die halbeGrundlinie seyn muß. Sind aber alle drey gegebeneSeiten gleichgroß: so wird das Dreyeck gleichseitig,

welches