Der Hl. Abschnitt. ?9Z
^ Legt man das eine Dreyeck OK? auf das andreso, daß k auf 6, und k? auf KL fällt; so paßen die7^ Dreyecke auf einander. Deswegen kann man aufv k!b xjner Seite einer graden Linie KL als einer Grund-^ ^ ßnie nicht zwey unterschiedene Dreyecke sehen, wenn
L j, auch die übrigen beyden Seiten gleich groß seyn, und» die gleichen Seiten an einerlei) Endpunct der Grund-riß linie KL liegen sollen. Diese lehre EinschränkungMi ist deswegen nöthig, weil OK? auf rVKL nicht noth-E y wendig paßen würde, wenn man OK? verkehrt aufM, ^KL so legte, daß? in 6, und k in L fiele. Dennö c die Winkel K und L sind ungleich, wenn ^6 und /VL)v!,d ungleich sind, (6z §.) also sind in eben dem Fall, M auch k und? ungleiche Winkel.rd< 66 H.
» Ein Rrcis LWDL' rann einen andern LLO//1;?.
nicht in mehr als zwcenen punctcn schneiden,
Mid diese puncre liegen auf verschiedenen Sei-ten der graden Linie welche durch dey-der Preise L^Zicrelpuncte ^ und /? gehet.
M Beweis. In der Linie rVK kann keiir Durchschnitts-pnnet liegen, weil Kreise, die durch einen Punct die-rbkll sti- hnie gehen, einander nur berühren. (47. 48 §.)yv Wenn nun ein Durchschnittspunct außer /VK in Lliegt: so kann aus eben der Seite von ^k kein andrerD Durchschnittspunct liegen. Wäre c ein solcherKis Durchschnittspunct; so hätte man zwey Dreyecke-x ^KL und L^kc, worin XlÜ — ^c, und KL — kc seyn, müste, (z 4 §.) und diese Dreyecke fielen nicht zusain-men, welches dem 6; §. entgegen ist. Nun ist aberv Ä gewiß noch ein Durchschnittspunct da, (41 §.) also
'ßs, muß dieser auf der andern Seite von ^k liegen: undwenn dies O istz so fällt auf dieser Seite, vermögei-i! Bb z des