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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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Seite
387
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Der m. Abschnitt. z87

Die drey Winkel eines Dreyecks zusammen be-tragen soviel, als die drey Winkel eines jeden andernDreyecks zrisammen genommen: und wenn zweyDrcyecke einen gleichen Winkel haben, so,ist dieSumme der beyden übrigen in dem einen so groß,als in dem andern. Sind zwey Winkel des einenDreyecks so groß, als zwey Winkel des andern; soist der dritte Winkel in beyden gleichfalls von einer-ley Grösse.

Wenn ein Winkel eines Dreyecks ein rechter, 24^.oder ein stumpfer Winkel ist; so ist jeder von denübrigen beyden ein spitzer Winkel. Durch einerleyPunct L können also nicht zwo verschiedene grade Li-nien Lv, Lb so gezogen werden, daß sie auf einerund eben derselben dritten senkrecht stehen.

58 §.

Es ist ein Winkel gegeben nebst i ok.zwsen graben Linien O und L; man soll ausdiesen dreyen Stücken ein solches Dreyeck ma-chen, welches den Winkel enthält, undworin die beyden Selten, die den Winkeleinschliessen, so groß als die gegebenen LinienD und L stnd.

Aust. Man schneide von der Spitze des Win-kels ^ augerechnet auf dem einen Schenkel ein Stück

V, und auf dem andern ein Stück Tab, (40 §.) und ziehe die grade Linie LL: (9 §.) sohat man das verlangte Dreyeck

Weil die Kreise, welche man braucht die Puncte8 und L zu finden, die Schenkel des Winkels auchin ü und e schneiden, (Z8 §.) und der Winkel 8^0» LtVc ist: ^26 §.)so kann man auch ürziehen, und

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