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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
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377
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Der H. Abschnitt.

Von 4- AK Von - ck

subtr. 4 - KL - kF subtr. - KF- KL

giebt AF hiebt 4- LL

2 .) Von einer Grösse eine andre ihr ent-gegen geserzre subrrahiren, heiße jene um einesolche Grösse vermehren, die dem Subtra-hend» für sich gleich, demselben aber entge-gen gesetzt ist.

Den negativen Theil Lk von AK subtrahirenHeist nemlich AK als ein Ganzes ansehen, das durchdie geometrische Addition des gesuchten Theils, denich X nennen will, und des gegebenen Lk, ent-standeü ist: also sollAKX(^k seyn, und dasgiebt X - AK 4 - CK - 4 - AL.

Den positiven Theil 4 - AI) von KV subtrahi-ren, heißtKV als ein Ganzes ansehen, das durchdie geometrische Addition des gesuchten Theils X unddes gegebenen -h Av entstanden ist: demnach soll-KVX 4 -Av seyn, und das giebtXKVAO-- (KV 4 -VA)-KA.

Die alten Geometer haben die Begriffe von denentgegen gesetzten Grössen in ihren Schriften nichtgebraucht: ebendeswegen hatten sie keine Veranlas-sung, die Begriffe von dem, was addiren undsubtrahiren heißt, in einem so sehr allgemeinenSinn zu nehmen, wie hier die Sache ist vorstelliggemacht worden. Es sind dies Vorstellungsarten,wozu hie neuern Geometer vornemlich seit der Zeitsind veranlasset worden, da man angefangen hat,die höhere Rechenkunst auf die Geometrie anzuwen-den, ja beyde Wissenschaften gewissermaßen auf einesolche Art mit einander zu verbinden, daß darauseine allgemeine mathematische Erfindungs-

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