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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
Seite
366
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z66 Der Geometrie erster Theil.

Figur aber ist unmöglich, die keine andre alserhabene dem innern der Figur zugekehrreliVinkel hätte.

ZQ §.

Deswegen theilt man alle Figuren nach der An-zahl ihrer Winkel, oder Seitenlinien, in Elasten ein,und giebt ihnen Nahmen, die von der Anzahl ihrerWinkel, oder auch ihrer Seitenlinien hergenommensind: woraus man leicht abnehmen wird, wasdreiseitige, vierseitige, funfsemgc Figuren, oderDrcyccke, Vierecke, Fünfecke u. s. f. sind. Fi-guren, die mehr als vier Seitenlinien haben, pflegtman überhaupt Vielecke oder Polygone zu nennen.Man nennt sie schlechthin Dreyecke, Vierecke, oderPolygone, wenn sie gradlinichte Figuren sind:sonst aber drückt man durch die Beywvrter: ver--mischrlinichr oder krummiimcht, zugleich dieBeschaffenheit ihrer Seitenlinien aus.

Alle drey Winkel eines gradlinichten Dreyeckssind hohle, oder auswärts laufende bVmkei: undes ist kein gradlinichtes Dreyeck möglich, das einenerhabenen einwärts laufenden Winkel hatte.

Unter den Winkeln eines Vierecks kann nur ei-ner zwey rechte Winkel übertreffen. Denn manverlängere die Schenkel kl^, kl6 des Winkels(66 Fig.) rückwärts durch die Spitze kl nach b und6; so erhellet, daß der vierte Winkelpunct 6 einesVierecks zwischen den Schenkeln des Winkels 6kl l-liegen müsse, wenn der erhabene Winkel äAL einWinkel des Vierecks werden soll: die übrigen dreyWinkel sind alsdenn nothwendig hohle Winkel.

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