Z64 Der Germetrie erster Theil.
Der II. Abschnitt.
Vom Umfange der ebenen Figuren überhaupt,und insbesondere von der Kreislinie.
27 §-
r o?. AAenn man zwischen einem Puncte U, in dem ei-nein Schenkel ^U, und einem andern PnnctL in dem andern Schenkel AL des gradlinichtenWinkels KAL, eine grade Linie UL ziehet; so erhältman eine ebene Fläche, die von allen Seiten durchdrei) grade Linien AU, UL, AL, begränzt ist. Aufähnliche Art läst sich eine Ebene durch so viel Linien,n kl. als man will, einschliessen, wie ALLOLb', und esist nicht nothwendig, daß die Linie AU, UL, u. s. f.grade sind; es können einige derselben krumme, eskönnen auch alle diese Linien krumme Linien senn.Eine ebene Fläche die von allen Seiten!begränzt ist,Heist eine ebene Figur, oder hier schlechthin eineFigur, weil in der ebenen Geometrie nie von andernFiguren die Rede ist: die Linien, welche die Figurumschliessen, heissen ihre Seitenlinien, und alleSeitenlinien zusammen machen den Umfang derFigur aus.
28 §.
Eine einzige grade Linie allein, oder auchzwo grade Linien allein, können keine Figur11 m sch Iw iss n: eö kann aber gar wohl eine einzigekrumme Linie den Umfang einer Figur ausmachen.Sind alle Seitenlinien einer Figur grade Linien; soHeist sie eine gradlinichrc Figur: und wenn eine
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