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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
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362
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Z62 Der Geometrie erster Theil.

24 §.

Alle Winkel lassen sich nun in drey Classen brin-gen: Denn jeder Winkel ist entweder ein rechter,oder ein schiefer Winkel, und der schiefe ist entwederkleiner oder grösser als ein rechter Winkel. SolcheWinkel, die kleiner sind, als rechte Winkel, heissenspitze Winkel sacuti), und Winkel, die grösser sind,als rechte Winkel, werden stumpfe Winkel (obruli)genannt. Die stumpfen Winkel kann man wiedercintheilen in solche, die kleiner, eben so groß, odergrösser als zweene rechte Winkel sind, und die ersteArt könnte man hoble, (concavos) die letzte Art er-habene Winkel (cc>nvexo5) nennen.

7 ?iA. Von zweenen ungleichen Nebenwinkeln LOK,und LO/Z, auf einer graden iinic /Oi ist also allemahlder eine spitz, und der andre stumpf. Denn eswird einer z. E. LOK-< 4-^OK, und der andreLO^ > 4^vl; seyn. Also ist LOK < k., undLO/V >K(2I H.) folglich LOL ein spitzer, LO/Vaber ein stumpfer Winkel.

25 §.

7 O'Z. Ein Winkel LO^, der mit einem andern LOKzusammen genommen zweene rechte Winkel aus-macht, Heist des Winkels LOK Ergänzung oderComplcmcnc zu zween rechten Winkeln. Manfindet dieses Complement leicht für jeden gegebenenWinkel LOK, der kleiner, als zweene rechte Winkelist, wenn man den einen Schenkel KO durch dieSpitze O bis verlängert: denn so erhalt man denNebenwinkel L1W, welcher die gesuchte Ergänzungist. (22 §.)

2 kiZ. Jeden: hohlen Winkel k/eL (oder x) stehet einerhabener Winkel auf der andern Seite entgegen, der

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