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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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360
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; 6 o Der Geometrie erster Lheil.

2 ! §.

Wenn in der 8 Fig. und ein Paar ^gleich grosse Nebenwinkel, mithin rechte Winkel sind, ^und man nimmt an, daß die Linie LI-' sich um I' ge- llttsogen zu drehe; so wachst der Winkel kchlck: wenndies so lange fortgehet, bis LH in 6? fallt; so ist «»^null der Winkel LHIck uin das StückLW angewach- >sen, folglich der Winkel ObbI - L?6 -h Lktt -l-^ 2 K. Das will so viel sagen: ein

wmkel, dessen Schenkel in grader Linie lie-- ll 2gen, lst doppelt so groß, als ein rechter Win-kel; oder ein rechter Winkel ist die Halste einessolchen Winkels, dcsstn Schenkel in gradcr ^Linie liegen. W

Jede bestimmte Lage zwoer grader Linien gegeneinander, die von einein gemeinschaftlichen Punctaus sich nach verschiedenen Richtungen erstrecken,macht das aus, was in der Geometrie ein gradli-nichrer Winkel Heist: (iz §.) und dahin gehörtohne Zweifel der besondre Fall, wenn beyde Linienvon dem gemeinschaftlichen Punct aus nach gradeentgegengesetzten Richtungen fortlaufen. Wenn esalso gleich scheinen mögte, daß kein Winkelheissen könne; so ist doch allerdings der geometrischeBegrif vom Winkel so allgemein, daß die erwähnteLage zweyer grader Linien gegen einander als ein be-sondrer Fall darunter enthalten ist.

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Wenn sich die Linie lH'. noch weiter herunter dre-het, und nun unter in ke fällt; so enthält dererhabene Winkel lckfe nicht allein sondernüberdein noch 61 e, und ist folglich grösser, als zweene.rcebte Winkel.

22 §.

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