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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
Seite
349
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Der I. Abschnitt. 349

Geometrie.füglich durch das deutsche Wort: Lcld--moßkunst übersetzen können. Zn der That stehenauch viele noch in den Gedanken, daß Geometrieund Feldmeßkunst einerlei) Wissenschaft sey, undvor Zeiten, bevor die Wissenschaft zu ihrer Vollkom-menheit gebracht worden, war es auch wirklich so:die Regeln, nach welchen sich ein Feld aufmessen last,machten wahrscheinlicher Weise die erste Geometrieaus. Die Nothwendigkeit hat die Menschen dahingebracht, auf solche Regeln zu denken, und manschreibt ihre Erfindung gemeiniglich den alten Egy-ptern zu. Aber die Griechen haben schon lange vorChristi Geburt dieser Wissenschaft eine ganz andreGestalt gegeben, und ihre kehren so allgemein ge-macht, daß man sie nunmehr» allenthalben anwendenkann, wo sich eine ausgedehnte Grösse mit einer an-dern vergleichen läßt. So viel inan weis, ist der un-ter den Geometern so berühmte Euclides der erste,welcher die zu seiner Zeit bekannt gewesenen geome-trischen kehren gesammlet, und einen kehrbegriff derGeometrie verfasset hat, der noch bis auf den heuti-gen Tag das Muster aller übrigen kehrbücher dieserWissenschaft ist. Euclides lebte etwa zoo Jahrevor Christi Geburt, und sein kehrbuch ist unter demTitel: LuLliclislMnnemg, bekannt. Man hat da-von viele theils altere theils neuere Ausgaben, dieman aus Herrn Prof. Scherhels Anleitung zurmathematischen Bücherkennrniß, Brcßlau17691775 kennen lernen kann. Die beste unterden neuern Handausgaben hat Herr Georg Friedr.Barmann, ehemaliger Prof, der Mathematik zuWittenberg veranstaltet. Die erste Ausgabe ist von174z, die zweyte von 1769, beyde unter dem Titel:

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