296 Anfangsgründe derRechenkunst.
2 Z 9 §.
Durch den Gebrauch der Logarithmen lassen sichviele solche Rechnungen ansehnlich verkürzen, wobeyes darauf ankommt, daß etwas grosse Zahlen ineinander multiplicirt und dividirt werden sollen,(226. 227 §.) vornemlich alsdcnn, wenn man mitetwas vollständigen Logarithmen-Tafeln versehen ist.Auch kürzen die Logarithmen die Rechnung ab, wennman eine gegebene Zahl auf eine verlangte Potenz er-heben, oder aus derselben eine Wurzel einer gegebe-nen Ordnung finden soll. (228 §.) Indessen bleibtdoch der Gebrauch solcher Tafeln dabey allemahl ein-geschränkt, worin die Logarithmen nur bis auf diesiebente Decimalstelle angegeben sind, weil malt diegesuchten Resultate, wenn sie mehr als sieben höch-stens acht Ziffern enthalten, nicht genau finden kann.
( 2 z 8 §.) Es kommt nemlich in allen solchen Fal- Ilen darauf an, daß man statt der Zahlen selbst mit ^ihren Logarithmen rechnet, und solchergestalt einenLogarithmen findet, dessen zugehörige Zahl, die mannach den Regeln des 258 §. suchen muß, diejenigeist, welche gesunden werden sollte. Demnach istdieser Gebrauch der Logarithmen auf die Falle einge-schränkt, wenn entweder die gesuchte Zahl nicht mehrals acht Ziffern enthält, oder doch die ersten 7 bis8 Ziffern der gesuchten Zahl die vorgelegte Aufgabescharf genug aufiösen. Ein Beyspiel hievon wäre,wenn man die im 214 §. schon gefundene Cubicwur-zel aus 2 vermittelst der Logarithmen suchen wollte,
Es ist