294 Anfangsgründe der Rechenkunst.
dem Logarithmen stehenden Zahl rechter Hand soviele Nullen beyfügen, bis die Nutten mit den Zif-fern zusammen so viele Stellen ausmachen, als dieKennziffer vermöge der Regel verlangt.
Den Logarithmen 1,8741918 findet man unterder Kennziffer 7 bey der Zahl 748?, also ist die zu-gehörige Zahl 74,8 5. Denn es ist/? 48 ; - Z,8741918/loa — 2,O2OOO00
also - 74,85 — 1/8741918 (227 §.)
Ware aber der Logarithme 6,87415)18 gegeben, sowäre die zugehörige Zahl 7485000. Denn es ist-7485 — 7,8741918-1020 — 7,2222222
also -7485202 — 6,8741918 (226 §.)Wofern man in den Tafeln keinen Logarithmen fin-det, wovon alle 7 Decimalstellen des gegebenen Lo-garithmen durchgängig überein kommen; so wirdman doch unter der Kennziffer 7 ein Paar zunächstnach einander folgende Logarithmen antreffen, wo-von der eine noch kleiner, der andre schon größer ist,als der gegebene. Man nehme also die zum nachst-klcinern Logarithmen gehörige Zahl, und suche nochdrey bis vier dazu gehörige Ziffern so, daß man dasVerfahren des 277 §. nur umgekehrt anwendek.Der gegebene Logarithme sey 2,5679462; so istder nachstgrösfcre -7664 — 5679555der nächstkleinere -7667 — 5678769
die Differenz 1186.
Von gegebenen Logarithmen — 5679462subtrahirt man auch den nächstkleincrn 5678769
so ist die Differenz 1097.
Bey