286 Anfangsgründe der Rechenkunst.
hat, worin die Logarithmen der Zahlen von i bi'Kloooo enthalten sind. Allster Nepern undBriggs hat sich auch ein holländischer Mathemati-ker in Goude, Adrian Vlacg, durch Fortsetzungder Berechnung, welche Briggs nicht hatte endi-gen kennen, verdient gemacht: von diesem hat mankleinere Ausgaben der Logarithmen und übrigen Ma-thematischen Tafeln, welche im folgenden unter deinNahmen der Trigonometrischen Tafeln nochweiter müssen beschrieben werden. Auch gehört hie-her die im 198 §. schon angeführte wölfische Aus-gabe, die so wie die Vlacgsche mehrmahls ist neuaufgelegt worden. Zum geschickten und geläufigenGebrauch solcher Tafeln wird das folgende eine nähe-re Anleitung geben.
2Z4 §.
Jeder Logarithme besteht aus einer ganzen Zahlmit einer Reibe daran Hangender Deciinalbrüche, dieLogarithmen der ersten neun Zahlen ausgenommen,welche in der Stelle der Einer eine Null haben.Die ganze Zahl heißt die Cdarakreriftlk, oderAennzisscr des Logarithmen, und dies um deswil-len, weil man an derselben sogleich erkennen kann,aus wievielen Ziffern die Zahl bestehen müsse, wel-che diesem Logarithmen zugehört. Die Zahl bestehtnemlich aus einer Ziffer mehr, als die Kennzifferihres Logarithmen Eins enthält. Für die Zahlenvon i bis 9 ist die Kennziffer 0, von io bis 99ist sie 1, von 100 bis 999 ist sie 2, von1002 bis 9999 ist sie z, u. s. f. (229 H.) Als»ergiebt sich die Kennziffer des Logarithmen einer jedenganzen Zahl sehr leicht von selbst, und das ist die
Ursache,