2io Anfangsgründe der Rechenkunst»
und W der Exponent des Verhältnisses des MeistenGliedes zum ersten ist, so sind die
allgemeinsten Ausdrücke für drey stetige geometri-sche Proporrtonalgxäss.'n. Wird uuu das dritteGlied aufs neue mit dem Exponenten multiplicirt;so sind vier stetige geome-
trische Proportionalgrösseu, da dann die zweyteund dritte die Heyden Mittlern heissen.
Wird die letzte von vier stetigen geometrischenProportionalgrössen aufs neue mit dem Exponentenk . .
ru — — multiplicirt, so erhalt man fünf der-
gleichen stetige Proportionalgrössen, und man stehetleicht, daß eben so sechs und mehr stetige Proportw-nalgrössen zuwege gebracht werden, wenn man jedes-mahl das letzte Glied aufs neue mit dem Exponentenmultiplicirt. Auf solche Art erhält man eine Reihevon Grössen, worin jedes Glied zum nächstvorher-gehenden einerlei) geometrisches Verhältniß hat, undeine solche Reihe heißt eine geometrische progres-ston. Wenn der Exponent eine ganze Zahl oder einuneigentlicher Bruch ist, so wird es eine wachsendeoder steigende Progression; eine abnehmendeaber, wenn der Exponent ein eigentlicher Bruch ist.
180 §.
Ein Product zweener gleich grosser Factoren ineinander, wenn beyde als Zahlen betrachtet werden,Heist die Ouadrarzahl eines jeden dieser Factoren,und ein jeder Factor heißt die Quadratwurzel die-ses Products. Ein Product dreyer gleich grosserFactoren in einander wird die Cubiczabl eines jedenFactors genannt, und jeder von den dreyen gleichenFacwren Heist die Cudicwurzel dieses Products.
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