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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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i74 Anfangsgründe der Rechenkunst.

heit zweyer Arithmetischen Verhältnisse Heist einsArirkmeristioe Proportion, und ihre Gliedersind die Grössen selbst, welche die Proportion aus--machen.

l44 §-

DaS Arithmetische Verhalkniß zwoer Grössen ge-gen einander wird am natürlichsten durch das zwi-schen bey en gesetzte Zeichen der Subtraction ange-zeiget, da denn das Zeichen der Gleichheit zwischenbeyden gleichen Verhältnissen die Arithmetische Pro-portion ausdrückt, wie im vorig. §. 8 ; 7 4.In den Schriften der Ausländer findet man die Arith-metische Proportion auch so bezeichnet: 8.5 7 .4,

aber die vorige Art wird in der Folge beybehaltenwerden.

Weil man hier eben nicht besonders darauf stehet,welches von den beyden Gliedern des Verhältnissesdas grössere, und welches das kleinere sey; sonderneigentlich nur ausdrücken will, daß die beyden erstenGrössen von einander um eben so viel, wie die bey-den letzten unterschieden sind: so ist es gleichgültig, obman das grössere, oder das kleinere Glied eines Ver-hältnisses voransehek. Man kann auch schreibenz 8 4 7, und man kann den Ausdruck soerklären: um wie viel ; kleiner als 8 ist, um so vieljst auch 4 kleiner als 7.

Das erste und dritte, imgleichen das zweyte undvierte Glied einer arithmetischen Proportion, werdenihre gleicdnahmiczen Glieder genannt: also ist eSgleichviel, ob die beyden ersten gleichnahmigen Glie-der grösser, oder oh sie kleiner als die beyden letztenfind.

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