w6 Anfangsgründe der Rechenkunst.
che diese drey Zahlen gemein haben, müssen Fakto-ren vonseyn, (88 §.) weil b/l das Product derFactoren ist, die A und ö gemein haben.
Demnach suche man das gröste gemeine Maaßvonund L: wenn »r dies Maaß, und O — »r. cist, so ist m für alle drey Zahlen L, L, das gröstegemeine Maaß.
Nun können wiederum
A —lA.a, k — b/l. L, L — M . r, und I) keinengemeinen Divisor haben, wenn derselbe nicht zugleichin m aufgeht, weil alle Faktoren, welche diese vierZahlen gemein haben, Faktoren von -,r seyn müssen:denn m ist das Product aller Faktoren, die 6, L,gemein haben. Diesemnach suche man aufs neuedas gröste gemeine Maaß der Zahlen «r und O, soist solches zugleich das gröste gemeine Maaß der vierZahlen A, L, L, 1).
Dies Verfahren läßt sich für so viel Zahlen alsman will fortsehen: har man für eine gewisse Anzahlderselben das gröste gemeine Maaß schon gefunden,und es kommt noch eine hinzu; so sucht man für dieseund das schon gefundene Maaß der übrigen aufsneue das gröste gemeine Maaß, so ist selbiges fürolle vorige und die noch hinzugekommene Zahl dasgröste gemeine Maaß.
Wenn die Zahlen
;y8, 209z, 2Z02Z, 4 Z 74 Z 7 ,gegeben sind, so findet man für die beyden ersten dasgröste Maaß 299, und eben dieses Maaß geht auchin der dritten und vierten Zahl auf, also ist 299 füralle vier Zahlen das grvstö gemeine Maaß.
Mit