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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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105
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Der V. Abschnitt. »25

92 §.

Es sind drey oder mehr Zahlen gegeben,man soll ihr grosies gemeines Maaß juchen.

2 tnfl. i. Man versuche zuerst, wieweit sichdie Kennzeichen der Thsilbarkeit des 89 und 90 §.anwenden lassen, um wenigstens einige Faktoten zufinden, die allen gemein sind. Dabey bemerke man,daß die Sache gewöhnlich erleichtert wird, wennman die Zahlen nach ihrer Grösse ordnet, und diegemeinschaftlichen Theiler der beyden kleinsten auchnach und nach bey den grösser» versucht, wie in demfolgenden Exempel, wo 1890, 28ZZ, z?8o, diegegebenen Zahlen sind:

o, ^ 7

i89vlZ78>42!i4j3

28Z5lz67l6zs2iIz

Z78oj7z6l84l28!4

Das gesuchte Maaß ist 5 x 9 * z 7 94;.

2.) Wenn es noch zweifelhaft bleibt, ob die zu»letzt herauskommenden Zahlen schon unter sich Prim-zahlen sind, oder überhaupt keines von diesen Kenn-zeichen der Theilbarkeit bey den gegebenen Zahlenseine Anwendung findet; so wende man die Regelndes 80 §. auf folgende Art an. Nachdem man diegegebenen Zahlen/V, 6, L, v, nach ihrer Grössegeordnet hak, suche man zuerst das gröste Maaß fürdie beyden kleinsten A und 8. Dies Maaß sey kl,also k kl. a, 8 kl. //, da dann a und L untersich Primzahlen sind; so können

A - kl,r, 8 K 1 S, und Lkeinen gemeinschaftlichen Divisor haben, der nichtzugleich in Kl ausgehk. Denn alle Factoren, wel»

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