92 Anfangsgründe der Rechenkunst.
Wenn bey diesem Verfahren zuletzt i zum Restkommt; so ist es ein Beweis, daß die gegebenenZahlen kein andres gemeinschaftliches Maaß, alsdie Einheit haben, also Primzahlen unter sich sind.(66 §.)
8i §.
wenn man zwo Zahlen durch ihr gemein-schaftliches gröftes Maaß dividier: so sind dieMuorienren Primzahlen unter sich.
Beweis. Es sey n das graste gemeinschaftliche
ö
Maaß der Zahlen ^ und 6, und — — 0, — —
m
y; so ist ^ X m und L — X m. Waren nun(chund ^ keine Primzahlen unter sich; so müßten sienoch ein andres gemeines Maaß » haben. Es sey
demnach — — X und ^ so wäre k x» ?r
«, und 6 X K, also— K x rr x «r und L — 6
x ?r x Demnach hatten und 6 das gemeine
Maaß rr X M, welches größer als »r ist, wider dieVoraussetzung.
82 §.
wenn eil, Bruch — einem andern Bruchcs ^ ,
— gleich ist, und man multiplicirr den Zahler
eines jeden mir dem Nenner des andern; sosind die Products axA und « x ö, gleich groß.
Beweis. Es ist vermöge des z 8 §. —
a «x- «
, und -—^ . Nun wird verausgesetzt,
s /o x S A
daß