76 Anfangsgründe der Rechenkunst.
habe; so ist gewiß beym Dividiren ein Fehler vorge-gangen. (4z §.) Dafern aber der Quotient einenBruch bey sich hat; so muß das Product aus demDivisor in den ganzen Theil des Quotienten das Di-videndum weniger den letzten Rest geben, wennman also den Duotienrcn mit dem Divisormultiplkcirr, uwd zu diesem Product den Restaddirr; so muß die Summe das Dividemdum styn.
Weil aus dieser eben errechnten Eigenschask derZahlen, welche bey der Division Vorkommen, imfolgenden Abschnitt eine Menge interessanter Lehrenmuß hergeleitet werden; so ist nöthig, daß man sichgewöhne, den zuletzt beygefügten Satz vermittelst all-gemeiuerZeichen in einen kurzen Ausdruck zu bringen.Wenn nemlich ohne-eineZahl von bestimmter Grössefür das Dividendum und den Divisor anzunehmen, derBuchstab A im allgemeinen das Dividendum, 6 denDivisor, den Quotienten, K den Rest bezeichnet,
so hat man A Z 4- II, und — — --
Der V. Abschlntt.
Don dem Unterschied der Prim-Zahlen, undzusammengesetzten Zahlen.
62 §.
^wey oder mehr Brüche zu addiren, diecO insgcsirmmt gleiche tTleuner haben.
Aust. Man addire alle Zahler zusammen, undbehalte den Nenner bey: die Summe ist ein Bruch,
dessen