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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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54 Anfangsgründe der Rechenkunst.

5Z §.

Hieraus folgt eine sehr bequeme Art, die Divi-sion zu bezeichnen, der man sich sonst häufig statt derbeyden Punkte (:) bedient. Man schreibe nämlich !jeden Quotienten wie einen Bruch, dessen Zähler dasDividendum, und dessen Nenner der Divisor ist.Ileberhaüpt wird man in der Folge Brüche statt Quo-tienten, und Quotienten statt Brüche sehen können,so lange Dividendum und Divisor, oder Zähler undNenner ganze Zahlen sind, und dieses voraus gesetzt,wird man sich leicht von der Richtigkeit folgenderSätze überzeugen.

Jeder uneigemliche Bruch ist entwederselbst eme^anzc Zahl, wenn nämlich derNcn-ner dem Zahler gleich, oder ein aliquoter Theildesselben ist, oder er enthält eine ganze Zahlmir einem eigentlichen Bruch. Zn dem letztenFall drückt der Quotient, den die Division des Zäh-lers durch den Nenner giebt, aus, wie vielmahl derganze Divisor, und überdem ein aliquoter Theil des-selben, im Dividende» enthalten sey.

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Eine ganze Zahl bestehet höchstens auszwocn Ziffern, und der Divisor ist eine einfa-che Ziffer, man soll den (Quotienten finden.

Aust. l. Fall. Wenn das Dividendum unterden Producten im Ein mahl Eins vorkommt, undder Divisor einer von den beyden Faetoren ist, welchedurch die Multiplikation dies Dividendum Hervor-bringen : so ist der Quotient allemahl der andre Fa-ctor. Deswegen suche man das Dividendum in derTabelle des z6 §. in einem solchen Fache auf, wo ei-ner von den beyden Factoren, die dies Product durch

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