Der IV. Abschnitt. z>
zusammengezählten Stücke als Theile des vorigenGanzen an; so wird der Quotient eine Menge glei-' ^ chcr Theile dieses Ganzen ausdrücken, und in dieserAbsicht ein Bruch seyn. (4 §.)
49 §.
Man könnte also in Fällen von dieser Art so ver-^ fahre,,: Es müste durch ein besonderes Wort, z. E.i-E.; Hälfte, Drittel, Viertel, u. s. f. der aliquote Theilder Einheit angedeutet werden, welcher in dem BruchHi W etliche mahl enthalten ist: und so könnte man durch" M eine vorangesehte Ziffer anzeigen, wie vielmahl der-« selbe in dem Bruch enthalten sey. Aber man hat eskkr bequemer gefunden, statt dieser Wörter folgendesZeichen zu gebrauchen. Man ziehet unter der i einenMi« Strich, und seht unter demselben die Ziffer, welcheM,'' andeutet, in wie viele gleiche Theile die Einheit ein-11 zutheilen sey, um diesen aliquoten Theil zu erhalten,H Auf die Art bedeuten die Ausdrücke 4, u.°s, f.
Ärd eben so viel, als die Wörter Halste, Drittel, Vier-y Ä rel, u.s. f. Nun läst sich jeder Bruch, den man ausM einem solchen aliquoten Theil der Einheit zusammenMk> seht, so ausdrücken: Man schreibt statt der i überA.! dem Sttich die Ziffer, welche ausdrückt, wie viel-es mahl dieser aliquote Theil des Ganzen zusammen , zu§1« zählen sey, unter dem Strich aber die Zahl, welcheHj,» anzeigt, was es für Stücke des Ganzen sind, die denBruch ausmachen. So bedeuten die Ausdrücke:^ H, -4, eben so viel als 2 Drittel, z Viertel.
50 §'
A Von dieser Art die Brüche zu bezeichnen hat man^ mehr als einen Vortheil. Einmal sind die AusdrückeH kürzer, als wenn man die vorhin angezeigten Wör-ter gebrauchen wollte. Fürs zweyte behalten die^ D 2 Brüche