„46 Anfangsgründe der Rechenkunst.
aus, wie vielmahl ein solcher Theil in dem Ganzenenthaltene sey. Man kann jede andre Grösse ebenfallsin eine gewisse Menge gleicher Theile eintheilen; nurmuß alsderm eine ganze Zahl gegeben seyn, die csausdrückr, in wie viele gleiche Theile die Grös--je eingechellr werden soll. Das Verfahren, ver-mittelst dessen inan denjenigen Theil findet, welcherin der gegebenen Grösse so vielmahl enthalten ist, alsdie gleichfalls gegebene ganze Zahl, ausdruckt, heißtdie Division der gegebenen Grösse durch die ganzeZahl. Die Größe, welche man eintheilen soll, heißtdas Dividendum, auch der Dwidendus; dieZahl, welche auödrückt, in wie viele gleiche Theiledas Dividendum gethrilet werden soll, wird der Di-visor, und der aliquote Theil des Dividend!, wel-chen man eigentlich sucht, und welcher iin Dividend»so vielmahl enthalten seyn muß, als Eins im Divi-sor enthalten ist, wird derDnorienr genannt. DieseDivision wird durch zwey übereinander stehendePunkte (:) bezeichnet, die man zwischen dem Divi-dendo und Divisor seht. Auf solche Art wird derAusdruck 8:2 — 4 bedeuten, daß 8 dividirt durch2 den Ouotienten 4 gebe. Wenn eine ganze Reihemehrerer Zahlen, die durch die Addition oder Sub-traetion mit einander verbunden sind, durch eine ge-gebene Zahl zu dividiren ist; so schliest man das Di-videndum in einer Parenthese ein, auf folgende Art:(?-l- z-l-6) : 4, welcher Auödmck eben so viel be-deutet, als 16: 4. Wenn der Divisor ein Aus-druck von eben der Art ist; so wird er ebenfalls in ei-ner Parenthese eingeschlossen, Z. E. (6 -j- 4 -j- 8) :(2-H4), ist so viel als 18 : 6,
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