Z2 Anfaiigsgrunde -er Rechenkunst.
Addirr man die abgezogene Zahl zum Rest,so muß die grössere Zahl, wovon man jenesubtrahirt har, wieder herauskommen (21H.).Dies dienet zur Prüfung, ob man richtig subtrahirt ha-be,oder vielleicht in der Rechnung ein Fehler eingeschli-chen sey. Denn kommt die grössere Zahl nicht wiederheraus, und man hat beym Addiren nicht gefehlt; soist es gewiß, daß man beym Subtrahiren gefehlt habe.Man kann auch den Rest von der grossem Zahl sub-trahiren, so muß die abgezogene kleinere Zahl heraus-kommen, weil diese mit dem Rest zusammen genom-men der grossem gleich seyn soll. Auf ähnliche Artlast sich die Addition prüfen. Hat man nämlich zweyZahlen zusammen addirk, und man subtrahirt einederselben von der Summe; so muß die andere zumRest bleiben. Hat man drey Zahlen zusammen ad-dirt, und man subtrahirt von der Summe die einederselben; so mnß die Summe der beyden übrigenzum Rest kommen. Es erhellet leicht, daß diesePrüfung sich auf so viele zusammen addirte Zahlen,als man will, erstrecke. Wenn eine der summirtenZahlen vom Rest subtrahirt wird; so muß der Restso groß seyn, als die Summe aller übrigen summir-ten Zahlen.
29 §.
Wenn A und 8 ein Paar ungleiche Zahlen bezeich-nen, und A die grössere, 8 die kleinere Zahl ist; s)hat man allemahl A — 8 st- 8 —A, oder auchAst- 8 — 8 — Dies ist nichts anders als derSaß des 2 r §. statt der gewöhnlichen Worte in kurzeZeichen eingekleidet. Der Ausdruck selbst ist so all-gemein, daß die Buchstaben auch sonst andre Grös-sen bezeichnen können, wenn sie nur von einerlei) Art
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