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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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" Der H. Abschnitt. 29

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cii sa»^ Nun kann man so subtrahiren: 6 von 8 bleibt 2, 9H.,von 12 bleibt z. Es ist nämlich eine Einheit der. zweyten Decimal-Ordnung einerley mit zehn Einhei-ten der ersten Decimal-Ordnung. Wenn man dem-nach eine Einheit der zweyten Ordnung zu den Ein-heiten der ersten Ordnung rechnet: so werden diesedadurch um zehn Einheiten vermehrt. So kann manMw nun überhaupt zu einer jeden der einfachen Ziffern indie zu klein sind, als daß man davon die untenste-Meriük hende subtrahiren könnte, eine Einheitzurechnen, dieW!« man von der nächsthöher» Ordnung abnimmk, wodurchm«. die nächstniedrige allemahl um io vermehrt wird.! mch Da nun die untenstehende nie grösser als 9 ist; so wirdM» man sie allemahl nach §. 26. subtrahiren können.Wann im Exempel bey der vierten Decimal-OrdnungML nochmahl der Fall vorkommt; so sieht man leicht, daßman so subtrahiren müsse: 6 von 14 bleibt 8.

IV. Es ist zur Beobachtung dieser Regel ebennicht nöthig, die Zahl A so wie vorhin geschehen ist,in Theile zu vertheilen. Dies ist hier nur deswegengeschehen, um den Grund des in diesem Fall beob-achteten Verfahrens desto deutlicher vor Augen zu le-gen. Man kann sogleich zu einer solchen Ziffer inp! - die kleiner ist, als die untenstehende, in Gedanken 10

§ zurechnen, und sodann die untenstehende subtrahiren.^ Weil aber hiedurch die in A folgende Ziffer der nächst-Hähern Ordnung um Eins vermindert worden; so istes rathsam, dies durch ein willkührlicheö Zeichen,z. E. durch einen drüber gesetzten Punkt, zu bemerken,damit man diesen Umstand bey der folgenden Sub-traktion nicht vergesse. Man drückt sich hier ge-wöhnlich so aus: Der Punkt zeige an, daß man vonP der