Der H. Abschnitt. 2z
Regel mit der angezeigken Ausnahme ihre Richtigkeithabe, beweiset das letzte Exempel; denn es kann beymersten Summiren keine grossere Summe, als 18, alsoG »g beyin zweyten Summiren nicht mehr als 9 in jederliklU, Elaste herauskommen: nur in der vierten Columnegiebt sich beym zweyten Summiren die Zahl io, weilMm 9 >u der ersten Partial-Summe war. In diesemN»L Exempel hindert solches dennoch nicht, daß nichtchmm kenn zweyten Summiren die Tora!-Summe schonWein- heraus kommen sollte: wogegen man in andern Fal-Mlls ken zum dritten mahl, ja wohl noch oster wieder sum-Hchr miren müste, wenn sich nicht die ganze Arbeit nachder gleich folgenden Vorschrift verkürzen liefst,pracnscde Verkürzung dieser 2luflösirng.
M In der Ausübung kommt es nicht darauf an, sich
^ an die theoretischen Regeln so genau zu binden, wennman durch einen kurzem Weg eben das Resultat her-^ ansbringen kann. Die kürzern Wege sind hier viel-^ mehr allemahl den Ilmwegen vorzuziehen. Wenn^ beym ersten Summiren die einzelnen Summen grös-^ ser als 9 sind, und dieserwegen aus zweyen Ziffern be-:^z stehen; so kann die niedrigste nicht grösser als 8 seyn,die höchste aber, welche in die folgende Elaste kommt,ist allemahl i. Diese i wird beym zweyten Sum-yrch miren zur ersten Ziffer der folgenden einzelnen Sum-. me addirt. Man kann demnach diese i in Gedanken(In mente) behalten, ohne sie hin zu schreiben, undse zur Summe der beyden Ziffern der folgenden Ord-nung sogleich hinzu zahlen, da man denn allemahlwiederum nur die niedrigste Ziffer niedcrschreibt, bisman zur höchsten Elaste kommt, woselbst die höchsteSumme ganz niedergeschricben wird. Aus die Artr'I,- wird Raum auf dem Papier, und Zeit ersparet.
B 4 Excmpcl.