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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
Seite
21
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Der II. Abschnitt.

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21 §.

Die Addition und Subtraction sind einander soentgegen gesetzt, daß eine die andre aufhebt, und e6 istfür sich klar, daß 12-^44 12 sey. Will mandies allgemein auödrücken: so giebt den Grundsatz:

wenn zu einer Grösse eine und eben dieselbeandre Grösse zugleich addirr und wieder vonihr subrrahirr wird; oder zuerst von ihr sub-trahier, und hernach wieder addirr wird: soleider die erste Grösse gar keine Aenderung.

22 §.

Wenn zwey Zahlen durch einfache Ziffern ausge-druckt sind, also keine derselben grösser als 9 ist; sokann man leicht die Summe beydcr Zahlen in Ge-danken finden, und durch die ihr zugehörige Ziffer^nach der Regel des 15 §. auödrücken.

2z §.

Es sind zwo Zahlen gegeben, man soll bey-de zusammen addiren.

Aust. I. Man schreibe beyde Zahlen von derRechten gegen die Linke so untereinander, daß die ein-fachen Ziffern, welche zu einerlei) Ordnung gehören,untereinander zu stehen kommen, und ziehe der Be-quemlichkeit wegen einen Strich darunter, um die ge-gebenen Zahlen dadurch von der gesuchten Summeabzusondern.

ll. Sodann addire man die Ziffern, die zu einer^ley Ordnung gehören, für sich allein zusammen, undschreibe die einzelnen, nach dem 22 §. gefundenenSummen nach und nach unter einander, wiederumso, wie die verschiedenen Ordnungen der einfachenZiffern erfordern, indem man von der Rechten gegen

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