!8 Anfaiigögrunde der Rechenkunst.
den Zeuxippus geschrieben habe, welche aber verkeh-ren gegangen sind.
Dieser Vorstell! mg gemäß könnte man eine Zahl, umsie nach Archimedes Art au6zusprechen,in Elasten vonacht Ziffern theilen, und jede Hauptclaste in zwey Ne-benclassen von vier Ziffern, da dann z.B. folgende Zahl84 "56y7,Zy6st"54Z2,9oz2"76z7,9245so zu lesen wäre: 84 Einheiten der vierten Ord-nung, 5697 Myriaden, z968 Einheiten der dritten,54Z2 Myriaden, 92z2 Einheiten der zweyken, 76z?Myriaden, 924; Einheiten der ersten Periode. Ar-ckstmedes fand, daß die Zahl von tausend My-riaden der aA)ten Periode grösser sey, als dieZahl alles Sandes, wenn gleich der ganze Weltraumbis an den Fixstcrnen-.st immcl damit angefüllet wäre:das wäre also nach unsrer Bezeichnung die Eins niit6 z Nullen, oder die Zahl von i voo Decillioncn.Die Zahl alles Sandes, der den Raum der ganzenErdkugel füllte, fand er kleiner als 1 ovo Einheiten dersiebenten Ordnung, also kleiner als 1 ooo Derilüonen.
Merkwürdig ist hieben, daß zwar bey dieser Ar-chimedischen Art zu zahlen ebenfalls das Decimal-Geseh zum Grunde liegt, daß aber dennoch die so sehrvorteilhafte Art, dieZahlen nach diesem Gesetz durcheinfache Ziffern zu bezeichnen, damahls den Kriechennoch nicht bekannt gewesen seyn muß, weil ArchimedcSihrer gar nicht erwähnt. NXrllisttlS ( Oper, Xl.itli.st. I. Oxou. 16zy. ^ritbm. Oap. IX. p. ^9.) erzählt,daß ein Araber, Rahmens in Lomiuento-
rÜ8 acilo^rrit poeinri pamiato'I .^jgm dieErsindungder Zahlzeichen den Indianern zuschreibe. Die Sa-racenen haben nachher diese Zahlzeichen nach Spa-nien gebracht, und der unter den Gelehrten des Mitt-lern
B, ^A»xildl.
Km
örr
tz,.