Der I. Abschnitt. 77
nett, dreyhundert und vier und sechzig tausend sieben1 hundert und neun Millionen, sieben tausend zweyhun-^ -h dert und drey und achtzig.
^ 18 §.
^ ^ Die alten Griechen waren gewohnt nach Myria-den zu zählen, und die Zahl 10002 hieß bey ihnenMyrias: Für grossere Zahlen aber hatte man nicht- ^ so vortheilhast verkürzte Wörter, wie die im 15 §. er-klärten Zahlwörter: eine Million, Billion, u. s. f.^ sind, ob man gleich ohne Schwierigkeit bis 12200Myriaden zählen konnte. Wollte man die eben ge-^ ^ nannte Zahl eine Myriade der zweyten tprdnungnennen, so könnten 12222 Myriaden der zweytenr« xjne Myriade der dritten Ordnung heissen
u. s. f. Der Mangel der Wörter für so grosse Zah-len hat es wohl vornehmlich veranlasset, daß man zuden Zeiten des Aredunedes geglaubt hat, es lassesich keine Zahl angeben, die so groß sey, als die KahlM Sandkörner auch nur an den Sicilianischen Kü-des Meeres. Archiniedes ward eben hie-ku. durch bewogen, eine Abhandlung unter dem Titel:-'7 (^renarinz) zu schreiben, worinn
. ^ er zeigte, daß sich gar wohl die Zahl der Sandkörnerr' - angeben lasse, und wenn auch der ganze Weltraum: ^ bis an den Fixsternen-Himmel, nach den Abmessun-gen, die er den damahligen Kenntnissen gemäß zumGrunde setzen konnte, mit Sande angefüllet wäre.
'' In dieser Abhandlung nennt ArchimedeS die Zahl von12222 Myriaden eine Einheit der zweyten Periode, sowie er die einsachenEinheiten zur ersten Periode rechnet.Ferner machen 12222 Myriaden Einheiten der zwey-ten Periode eine Einheit der dritten Periode u. s. f.> aus: dabey beziehet er sich auf Bücher, die er an° Larst.Machem.I.TH. B den