Druckschrift 
1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
Seite
10
Einzelbild herunterladen
 

is

io Anfangsgründe der Rechenkunst.

einer dritten zu vergleichen. Man kann hiemit fol-genden Satz verbinden:

wenn zwo Grossen so groß sind, als zwoandre gleiche Grossen, so sind sie unrer sichgleich groß.

Dieser letzte dienet in solchen Fallen zur Verkür-zung, wo man den vorigen zweymahl brauchen müste.

12 §.

Sind zwo Grössen einander ungleich: so Heistallemahl die eine von beyden die grossere, und dieandre die kleinere. Es wird nemlich die eine vonbeyden einen Theil, der so groß ist, als die andereganz genommen, und überdem noch etwas mehr ent-halten: diese Heist die grössere, und die andre, wel-che einem Theil der ersten gleich ist, die kleinere.Folgende Grundsätze dienen als Kennzeichen desGrösser» und Kleinern.

Jeder Theil des Ganzen allein, oder aucheinige Theile des Ganzen allein genommen,sind kleiner, als das Ganze.

Das Ganze ist grösser, als jeder Tbcil des-selben allein, oder cimge Theile desselben al-lein genommen.

, iZ §.

Die Ungleichheit zwoer Grössen deutet dies Zei-chen (> ) an, welches man zwischen beyden so setzet,daß die Oefnung gegen die grössere, und die Spitzegegen die kleinere zeigt. Wenn man also schreibt:Ein Ccntner > ein PfundEin Pfund < ein Centner;so ist dies einerlei), und bedeutet, daß ein Centnermehr als ein Pfund, oder ein Pfund weniger, als«in Centner sty.

Au-