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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
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8 Anfangsgründe der Rechenkunst.

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Eine jede Grosse ist sich selbst gleich. Dieswill so viel sagen: Eine Grösse kann nicht zugleichdiese, und eine andre seyn, weil e6 überhaupt nichtmöglich ist, daß etwas zugleich seyn, und nicht seynkönne.

Das Ganze ist allen seinen Tbeilen zusam-men genommen gleich. Dies ist schon eine Folgedes vorigen; denn alle Theile zusammen genommensind dasjenige, was wir das Ganze nennen. Waredas Ganze nun allen seinen Theilcn zusammen ge-nommen ungleich; so wäre es sich selbst ungleich; eswürde zugleich dies Ganze, und auch nicht diesGanze seyn.

Ein Tbeil, oder einige Theile allein ge-nommen, sind nicht so groß als das Ganze.Denn das Ganze, oder alle Theile zusammen genom-men, können mit einem oder einigen Theilen alleingenommen der Grösse nach einerlei) seyn.

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In der That geben die beyden ersten Säße einPaar Kennzeichen der Gleichheit, und der dritte einKennzeichen der Ungleichheit ab. Die Begriffe da-von, was die Wörter: gleich und ungleich, sa-gen wollen, sind viel zu allgemein, als daß es mög-lich wäre, eilte kurze und Zugleich so bestimmte Er-klärung davon zu geben, daß sie einen jeden in denSmnd sEe, die 'Anwendung davon allemahl ohneSchwierigkeit zu machen, wenn die Frage vorkommt,ob ein Paar Grössen gleich oder ungleich sind? Jadiese L>äß? selbst sind noch viel zu allgemein, und csmuß noch eine Menge andrer Regeln, die genauerbestimmt sind, daraus hergeleitet werden, wenn man

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