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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
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4 Anfangsgründe der Rechenkunst.

wird deswegen allcmahl zugleich ausgedruckt, was esfür Dinge seyn sollen, deren Anzahl man wissen will.Sind Personen von beyderley Geschlecht in einemZimmer Key einander, so muß man unstreitig dieFrage: wie viele Mannspersonen sind da? andersbeantworten, als die Frage: wie viele Personen über-haupt sind gegenwärtig? Es müssen demnach diezusirmmengezählten Dinge, in so ferne sie eine Zahlausmachen sollen, von einerley Art seyn.

Oft kommt auch die Grösse der zusammengezahl-ten Dinge in Betrachtung, obgleich eben nicht alle-mahl; und sodann müssen die zusammengezähltenDinge, welche die Zahl auömachen sollen, gleich großseyn. Bey der Frage: wieviel? wird auch diesgemeiniglich auögedrückt. Wir haben nämlich inallen Sprachen eine Menge von Wörtern, welche nichtallein die Art der Dinge ausdrücken, zu welcher dieSache gehört, sondern zugleich eine bestimmte Grössederselben. Alle Wörter, welche die verschiedenenMaasse, Gewichte, Münzen, u. s. f. ausdrücken,gehören hieher. So ist eine Elle eine Länge, die ihrebestimmte Grösse hat, ein Pfund ist ein Gewicht voneiner bestimmten Schwere; Thaler, Gulden, Groschen,u. s. f. sind Münzen, die ihren bestimmten Werth ha-ben. Frägt man min: wie viele Pfunde wiegt dieseWaare? wie viele Ellen ist dieses Stück Tuch lang?u. s. f. so verstehet es sich von selbst, daß die Pfunde,oder Ellen, welche man zusammenzählen soll, gleichgroß seyn müssen.

4 §-

Man sieht aber beym zusammenzahlen entwederalle die zusaminengezählken Dinge für sich betrachtetals Ganze an; oder man zählt gleiche Theile eines

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