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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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Der I. Abschnitt.

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- 2 . §.

Die Wissenschaft von den Zahlen, und den Ge-sehen, wie man zahlen unter einander vergleichen,auch aus bekannten Zahlen andre finden kann, heißedie Rechenkunst, oder wie einige lieber wollen, dieRccl)cnwlssensih»ife. Die Gründe, worauf dieseWissenschaft beruhet, sind ihr zum Theil eigen, inwie weit sie aus der Natur der Zahlen, als Zahlenbetrachtet, und aus den besondern Gesehen folgen,nach welchen wir die Zahlen zu bezeichnen gewohntsind: zum Theil aber sind diese Gründe, und selbst

Mim die mancherlei) Arten, wie man aus bekannten Zah-Xslck! sim sichre unbekannte finden kann, so allgemein, daßhe, Ä n in allen andern mathematischen Wissenschaften ihre^ Anwendung finden. Einige Schriftsteller haben ebenDm deswegen diese allgemeinen hehren in einer eigenen! Wissenschaft unter dem Namen der allgemeinen^ Llffrrhemarik abgehandelt: man kann aber dieseMi- Ähren eben so gm in der Rechenkunst, da wo mansec« ihrer zuerst benöthigct ist, erklären; und dieser hehr-m, ii- vortrag scheint um deswillen einige Vorzüge zu Ha-rtls ben, weil es Anfängern leichter wird, von mehr ein-geschrankten Begriffen und Grundlehren einer Wis-senschaft, sichzu den allgeineinsten Grundwahrheitendurch die Absonderung zu erheben, als in umgekehr-ter Ordnung zuerst die allgemeinsten GrundlehrenZ öV recht zu fassen, hiernächst aber allererst davon?lnwen-düngen zu machen.

Z. §-

Wenn man mehrere Dinge zusammenzahlt, sosind es entweder wirklich Dinge von einerley Art,oder man sieht wenigstens beym Zusammenzählen auf^ ihre Verschiedenheit nicht. Bey der Frage: wieviel ?

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