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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
Seite
XII
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XU Vorrede.

mittelmassigen zu bringen. Das Rechnen in denLehrstunden nimmt sehr viele Zeit weg, die als-denn, wenn der Vortrag über die Gründe derRechenkunst schon geendiget ist, besser angewandt- werden kann. Dem Zuhörer kamt es unmöglichangenehm seyn, den Vortrag anzuhören, wenn'man mit Multipliciren, Dwidire», Ausziehun-gen von Quadrat - oder Cubicwurzeln und derglei-chen mehr, halbe Stunden Zeit zubringt. Dem-jenigen, der in der Stunde nicht mitrechnet, wirddie Zeit daben lang, und wer soweit gekommen ist,das; er mitrechnen kann, der wird auch für sichbenm Privatfleiß die im Buch angegebenen Re-sultate naebrechnen können. Viele dergleichenResultate in den Abschnitten von Ausziehung derQuadrat- und Cubicwurzeln auch besonders in derLehre von den Logarithmen, ferner eben so in derebenen Trigonometrie, habe ich im Buch ange-zeiat, theils zum Zweck der eigenen Uebung beymPrivatfleiß, theils zum weitern Gebrauch in denfolgenden Theilen dieses Lehrbuches. Ich bin sehrdavon überzeugt, daß alle diejenigen, welche beymGebrauch dieses Handbuches vielleicht auch künf-tig mich mit dem Vertrauen beehren mögten, mei-ne mündlichen Lehrstunden zu besuchen, den Nu-tzen davon desto mehr verspüren werden, je weitersie es durch eigenen Fleiß in der Mathematik wer-den zu bringen suchen. Sollten indessen bey allenvon mir anaezeiaten Zeitersparungen die Lehrstun-den nach diesem Handbuch in einem halben Jahrnicht bequem geendiget werden können; so würdedas keine andre Folge haben, als die es auch bey

andern