III. Theil. i4?ster Brief. 441
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Es ist derhalben sehr gut, liebe Schwe-ster, daß du alles läßt wegfallen, und ohneüber dieß und das zu urtheilen, oder Durch-sicht darin zu verlangen, dich nur mit mir zuJEsu hinein wendest, und in möglichster Ab-geschiedenheit, von dir selbst und allem Ge-schaffenen, aufseine göttliche Bewirkung undOffenbarung drinnen wartest. O! in ihmhaben wir alles. Es sterbe nur die Natur!das eigene Leben sey ein Brandopser seinerLiebe, und unser Leben und Athemholen seynur JEsus! JEsus! JEsus! Amen!
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Ich weiß nicht, warum ich so schreibe?Da ich eigentlich auch nicht weiß, woraufduin deinem Briefe zielest. Meinen Sinn wirstdu schon verstehen. Ich muß so ohne Nach-denken handeln. Ich grüße dich herzlich sammtdeinen Hausgenossen rc. Gedenket meiner,wie ich auch in Schwachheit thue.
Dein
Mülheim, verbundener schwacherden 28. Aug. 1750. Mitbruder.
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