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III. Theil. Ichoster Brief. 4ZL
Nun es sey diesem verderbten Theil ein,vor allemal angekündigt, daß sich der edleGeist und Geisteswille seiner hinfür nicht mehrannehmen, oder einige vertraute Gemeinschaftmit ihm pflegen wolle. Nein, mein lieberBruder! wir wollen von der Seite keinenTrost, Leben noch Vergnügen mehr erwar-ten , noch, wann sichs präsentüen sollte,angreifen. Und fürwahr! wir Habens auchnicht nöthig. O! nur noch ein wenig abge-spehnt unterm Kreuz ausgehalten, und demtreuen und wahrhaftigen GOtt beim gläu-bigen Warten die Ehre gegeben; so wird sichbald eilt weit anderes, wahrhaftes, einig-beseligendes Leben, Trost und Vergnügendem Geiste nähern und mittheilen; ein Leben,wovon ein Viertelftündchen Genuß undErfahrung genugsam ist, ein hundertjährigesWarten und Leiden zu überwiegen. Zu seinerZeit wird alles leicht, was vorhin so schwer,und unglaublich nahe und wie natürlich, waseinem vorhin wie ein tiefer Abgrund, und wieeine nicht zu erreichende Sache vorschwebte.
Alles liegt an GOttes Erbarmung, freierMittheilung und Bewirkung. Nimm nuran und stimme zu alle Wirkungen und Züge,die GOtt dir giebet, ja folge auch solchenZügen; aber nur so weit, als sich deren Kraft"strecket, und sodann leide dich, schmiegedich, und warte. GOtt gibt beide, dasWollen und das Vollbringen, nach seinemWohlgefallen; aber manchmal gibt er lange
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