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Der i4Oste Brief. ^
Dom Untorgang des eigenen Löbens, und vomWarten auf die Offenbarung des LebensGOttes in der Seele. Alles liege an GOt-teS Erbarmen.
N. N.
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/Ks wird mir immer mehr klar, daß GOtL " ?^ deine Seele liebet, und particulier jem ^Aug' auf dich gerichtet habe, dir zu helfen,dich zu bewahren, und allgemach dahin zu Ubringen, daß du dein Leben und Vergnügen ,allein in ihm, und in der unbedingten freiwil- ?ligen Unterwerfung unter allen seinen görrli- Wchen Willen stellest. Dahin zielen alle Leiden ^und Beschwerden; und daraus entspringet "hauptsächlich alle Traurigkeit, Mißvergnügenund Unempfindlichkeit, weil nämlich das Ekeigene Leben seinen Untergang vor sich siehet, ">>und doch noch nicht meynet, daß solcher sofest beschlossen sey, und ohne Capituliren voesich gehen werde. Einmal, so vermutbe ich,daß es bisweilen Stunden gebe, da dem eigesnen Leben wieder so ein wenig Hoffnung an- B;kommen mäße; wodurch es dann hernach si> ^viel härter fällt, wann GOttes süße Liebes- l!Hand wieder ans Kreuz heftet, und dahin füh- ^«irer, wo man nicht will. H
Nun