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Geistliche Briefe.
mehr; allgemach aber kommt man weiter undwohl bisweilen jo wert von der Spur ab,dal; man kaum Much hat, je wieder zurechtzu kommen. Eure Seele ohne Gebethöübungihr wie ein emzeles Schäfiein ohne Hirten.Der Versucher weiß solches; er bedienet sichder dunkeln und bloßen Gemüthsstände, daßer die Seele von ihrem Hirten entferne; daspannt er sem Netz listig auf, bringt dasGemüth in Zweifel und Verwirrung, stelltihm dieses oder jenes Scheinbare vor, treibtes zu mancherlei Veränderung an, es solls mitdieser lV ung. in dem und dem Stand, andiesem und jenem D", bei einem scheinba-ren Kaufen oder -^ectt einmal versuchen;wodurch in diesen und vorigen Zeilen somanche redliche Seelen bei dunkler Nachtsind betrogen worden; zu unserer Warnung,daß wir im Dunkeln und Dürren nicht leichteinige Veränderung vornehmen, sondern dableiben mäßen, wo wir sind.
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Laßt uns nur in JEsu Namen immerwieder Muth fassen, daselbst wieder anfangen,wo wir aufgehöret, und uns präcis wiederalso betragen, wie wir vor der Abweichunggerban haben! Die wunderbare Güte unsersGOtles bedienet sich aller Dinge, auch sogarunserer Fehler und Sünden, zu unserm Beß-ren : (Angebetben sei) seine Weisheit!) L?onbmren nach mäßen wir uns auch selbige beßt-möglich zu nutz machen, und einen guten Vor-rat!)
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