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III. Theil. izäster Brief.
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in der Seele nothwendig zerstöret wird, durchden unvermerkten Einfluß des Lichts, der Liedeund des Lebens JEsu; und daß alle Blumenund Früchte der schönsten Gnaden und Triezen-den bald von selbst verwelken, wenn er sienur von dieser ihrer Wurzel abbrechen kann.JEsus allein ist Mittler und Kanal, wodurchdas göttliche Leben und Kräfte in unsere ausder Art geschlagene und zum Guten erstorbeneMenschheit wieder eingeflöffct werden mäßen.Durch die Uebung des Herzensgebetbs (alsin welchem Glaube, Liebe Hoffnung, rc. sichconcentriren^ werden und bleiben wir mit ihmvereiniget, und in ihm gewurzelt; da derHunger, Liebesbegierde und innige Zunei-gungen gleichsam unsere Wurzeln sind, wo-durch wir aus JEsu unvermerkt Saft undKraft empfangen, ob mans gleich nicht alle-mal so deutlich sehen und füblen kann, wiedas zugehet, und ob das geschieht? O laßetuns berhen, und uns zur Herzenseinkehrschicken! Das gebrechlichste Gebet!) ist beil-samer, als die beßte Zerstreuung. Viel schein-bares Gute laßt uns der Feind machen; jaer treibt noch wohl dazu, nur daß wir dasGebeth unterlaßen.
Ich werde durch des lieben BrudersSchreiben nur darin befestiget, was mir meineeigene Erfahrung, und die Erfahrung bei an-deren vielfältig gelehret bat: wie nämlich derVersucher sonderlich die Zeit der Entblößung,Dürre und Dunkelheit in Acht nimmt, die