Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
403
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HI. Theil. izzster Brief. 40z

cingeleitet zu werden; da sich dann gewißun,er so naher und guter Hirte n,^r .mrounbezeugt, sondern seine lebendigmachenveHirtensiimme, nach unserm Stand undBedürfniß, vernehmen laßen, um uns aus-zutüvren aus uns selbst und allem Geschaf-fenen, und emzufübien in seine innige undewige Gemeinschaft, da der Geist allein Lebenund volles Genügen findet.

HHrk kören, uns GDrr folgen istalles, was zu thun ist; ja wir leidens nochmehr, und laßen es in uns thun, als daßwirs selber thun sollten. Nur nahe gekom-men! Nur einfältig gehungert, geglaubet,geliebet, und ohne Kunst mit dem Herzens-gut umgegangen, und ihm Herz, Willenund Verstand, ja unser'Ganzes wahrlich inseine Macht gegeben! O großes Glück! daßwir dieses thun dürfen; und noch größeresGlück, wann wirs mit der That also thun.^Err JE>u! der du uns mir deinemBlut dir ei kaufer käst , nimm uns rvakr-lich und ewig für dich km, Amen!

Werther Freund! daß er sein Amt gernGOtt heiligen will, ist von GOlt, unddemselben angenehm. Der HErr will dem-nach , daß er sich selbst und seine Arbeit,lammt untergebener Jugend, herzlich und viel-fältig ihm anbefehle, und m allem durch denheiligen Geist seine Akstch reinigen und ver-einfälügen laße, um Amt und Alles immerlauterer dem HErrn zu rhun; so wie wirLc 2 in