III. Theil. iZ2ster Brief. Z99
mach kamen auch die Stiche nicht mehr soimmer, sondern fünf ä sechs mal in einerMinute. Die folgenden Tage wußte ich desMorgens nicht so viel davon, sondern esW«. kam nur Nachmittags und Abends. Jetztweiß ich GOtt Lobl nichts mehr von sol-L«, chen Schmerzen, wiewohl noch den Flußim Haupt und auch Zahnschmerzen habe;es ist aber doch leidlich.
Du stehest also, daß wir auch im äuße-ren Leiben einige Aehnlichkeit haben, undgute Brüder sind. Ob ich nun gleich denkenkann, daß deine Beschwerden größer sind;tkk« so kann ich doch, um der Gleichheit willen, soviel mehr Mitleiden mit dir haben. Nun,es ist doch eine schöne Verheißung, daß de-ich, nen, die GOtt lieben und angehören, alles,zG ja alles zum Guren Mitwirken müße. EsdnÄ gehet nur alles über das äußere Theil, oder>i! B über das alte und eigene Leben, und machtchij uns JEsu ähnlich. Wir haben nichts zuthun, als uns mit ihm und seinem unum-schränkten Wohlgefallen zu vereinigen, sowie GOtt Gnade dazu gibt, und in ihm-die kleine und große Leiden anzusehen. Solle'M ich den Relch nichr trinken, den mirmein vaeer gegeben bar? Dergestalt istdenn unser Leiden kein bloß natürlich nochböses Drng, sondern eine Gemeinschaft derDi Leiben, die in Christo sind, der uns aberauch mit dem Leiben seinen Sinn und seineßk Kraft communiciret, daß wir unter, uns
durch