Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
384
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z84 Geistliche Briefe.

statischste vorgebildet: es kam doch endlich, ^aber als ein armes Kindlein. Die Jünger ^ ,selbst hatten noch viel von seinem Reich imKopf; bald wars damit wie aus; bald dach-ten sie: Nun wirds doch noch kommen. Es ^kam auch; aber es accordirte nicht mit ihrem «groben Concept. Sein Reich war nicht von Vdieser Welt, sondern es kam inwendig inibnen durch die selige Erfahrung der Herr-schaft JEsu in ihren Herzen, und seines Frie- Mdens und göttlicher Herrlichkeit, rvogegenalle Reiche dieser Welt nichtswerthe Phan-tasien sind. D

Noch einmal; getrost! mein Bruder!^!weiche nicht; gib dich dem HErrn ganz preis, Mebne deiner Natur und Eigenheit geschont zu Alwollen wissen. Er weiß am beßten, wann, k!»»wie und wo das eigene Leben anzugreifen ist. WDu leidest nicht allein. Ich grüße dich gar <inr§herzlich. lckn

l>. 8. Diesen Brief wollte eben versiegeln, iWwie deinen Augenehmen von vorgestern erhalte, cheworauf dann noch dieses kürzlich beifüge. NenjSchreibe ohne Raisonniren und Scrupu- tmliren, so oft du Neigung dazu findest; es Twird mir jederzeit recht lieb seyn, obschon nicht ftriallemal mit der Feder antworten kann: man >!Dfastet doch einander durch G-Ottes Gnade,und hätt' es sonst keinen Nutzen. A,«

Werde nicht muthlos; oder trage doch kWdie Muchlosigkeit mit so vieler Befriedigung, ^als möglich ist, denn ich kann mit Wahrheit tz,

sagen: z«