IH. Theil. l27ster Brief. Z8;
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dunkel, so daß man die Kostbarkeit der Leidenund die Frucht derselben nicht so vor sich hat;doch stärket nnd beruhiget der Herr dnrch zwi-schen kommende Blicke, nachdem es Noch ist,ja erhebet wohl gar über die Einsichten undEmpfindlichkeiten der Natur.
Ich bitte dich, laß doch den weisen nndgütigsten GOtt mit dir machen! Raisonnirenicht über seinen Weg, noch über das Leiden;bequeme dich nach ihm, und diene ihm nachseiner Weise, und gerade in dem, worin dubist: so wird eben das Gegenwärtige deinehöchste Förderung nnd dein Friede werden!Nein! lieber Bruder! dein Vertrauen sowohl.
,,kS als sonstige Einsichten von GOttes Wegen
0 sind keine Einbildungen gewesen: es muß aberHU alles durchs Kreuz bewähret und reif werden,M! und darunter kommrs gewiß mit dem sonstM gemachten Concept wohl allemal nicht über-
1 Nt! ein; die Sache selbst aber kommt ohne Fehl,
und zwar unglaublich edler, als sie verheißenwar. Das herrliche Land Eanaan wird ver-B heißen, und in der Hoffnung verlaßen wirM Aegypten; inzwischen muß manches in derM Wüste sterben, und diese Hoffnung in man-D chen Proben gerüttelt werden, auch manchen^ Abend und Morgen erleben. GOtt hältdennoch Wort, und die Kinder, die in derWüste geboren werden, ererben das Land,^ das von Milch und Honig fleußt. Psalm69, 96. und Z7- Meßias und sein ReichK war lang verheißen, erwartet und aufs maje-
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