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Geistliche Briefe.
deines Geistes, dich mit diesem ewigen Gut ^zu vereinigen, ist GOttes Werk, und scheidet ,von s« lbst von allem ab. ^
Mein lieber Bruder! reflectire doch nichtauf deine Unfähigkeit oder Unreinigkeit, GOtt Mwesentlich zu können schauen, wie du sprichst, bWen GOtt fähig und rein machen will, ^der ist es gar bald. Es muß dich sehr ver-gnügen, daß du in dir nichts Gutes hast, ^und daß du GOtt die Ehre geben, und von -ihm in Zeit und Ewigkeit, alles erwartenkannst. Ach mein GOtt! Du allein bistgur; du allein bist groß , und unserm A xGeist so wesentlich nahe. O wie vergnü-gend ist diese große Wahrheit! Bleibe auchmeinem lieben Bruder wesentlich nahe, und ^vergnüge seinen Geist hier und ewig durch dich ^ §selbst. Mache ihn gut, rein und deiner " tfähig, indem du ihn in dich einnimmst, undlaß seinen Geist, sich selbst vergessend, dich ^allein groß machen in Ewigkeit. Amen ?IEsu! ^
Dein h;
Mülheim, treu verbundener Bru- « 1 "den 29. Marz, 1749. der.