Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
313
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Der loiste Brief.

Der innere Mensch muß durch die Widerskrebung,um. des äußeren Menschen nur gedemüthigel wer»Ach! den, und nicht ermüden um GOtt zu suchen.

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K>aum wollens meine Umstände auch heute^ zulaßen , daß ich dein Angenehmes vom2Asten pass, mit ein Paar Zeilen beantworte.

Mir Mitleiden vernehme deine noch anhal-tende Leidesschwachheil und Leiden ; sehe ichaber die heilige und liebenswürdige AbsichtenGOttes darunter an, dann muß ich alles mitstiller Anbethung unterschreiben. Das thueauch deine Seele, lieber Bruder, und gehenur mit geschloffenen Augen ein in diese Ab-sichten GOttes über dir, welche nicht andersals gut seyn können ; Röm. 8, 28. und 29.Ja, sie sind so groß und vortrefflich, daß einBißchen vorübergehendes Leiden wenig dagegenzu achten ist. Ich sage, deine Seele, d. i.dein innerer von GOtt geschenkter neuerWille soll unterschreiben; denn es liegt wenigdaran, wenn gleich im äußeren oder unterenTheil allerhand Widerstrebungen gefühletwerden. Auch dieses Gefühl gehöret mitzum Leiden eines Christen; wodurch die Seeleunvermerkt gedemüthigel, arm und kleinU 5 gemacht