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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
285
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Hl. Theil. yoster Brief.

^ Mensch auf einer Rammer gewohnc,^ welche Rammer mir allem, was dieserÄ Person zugehörer, sey bewahret worden;^ ausgenommen ein Spiegel, welcher zer-sprungen sey, wie man ihn habe hinaus

n tragen wollen.-

Daß du dich in Ansehung deines Ge-n müthszustandes selbst nicht recht verstehest,

^ glaube ich wohl; gehe darum doch, mit mir,nur zum Arzt; der verstehets. Wir verste-"E« hen doch auch so viel, daß wir krank sind.Ach! Bethen, bethen, das ist unsere allge-meine Arznei, und zwar ohne Kunst und!!/E Regel; nur so, wir wir können. Das ge-W brechlichsie Gebeth ist bester, als die beßte Zer-!lls streuung. Das Ueberlegen über uns selbstmacht uns noch elender und düsterer. DurchsM Gxh^h nahen wir zu GOtt, und werdenempor gehalten: aber, um wohl bethen zuM können, muß der lautere Sinn aus dem fal-Pt schen Leben der Natur und Eigenheit redlichheraus geben und hungern. Wer es mitder Natur will halten, der kann nicht bethen.Wers mit GOtt hält, der bethet; und werbethet, der hält es mit GOtt, und GOttchD mit ihm; und da sieget der kindliche GlaubeW endlich. Doch du weißt es wohl.

M Die Geheimnisse der Geburt und Kind-tzM heir JEsu (sagst du) haben nicht so vielh Eindruck auf dein Gemüth, als wohl sonst«B zu dieser Jahreszeit. Vielleicht sind wir< auch daran selber Schuld? Dennoch ist

JEsus