Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
282
Einzelbild herunterladen
 

282 Geistliche Briefe.

einen Joseph, dann habt ihrJEsummit ein-genommen. Denkt herum, ob ihr nicht wasjm Hause habt, womit das arme, nackte, ^verkältete, hungerige Kind JEsus zu dieserZeit kann bedeckt und erquickt werden? JE- ^sum in den Dürftigen zu sehen, dazu gehöretein kindlicher Glaube. Just fällt mir ein, 7E«was der heil. Märtyrer Cyprianus sehr erweck-lich an einem Ort von dieser Materie redet: st"Macher, spricht er zu den Aeltern, denunsterblichen Gd)rt zum Vormund eurer st.Minder. Ihre Erbschaft ist in Sicher-heir, wenn ihr sie GCwt zu bewahren ^gebet. Das ist recht für feine liebe ^Pfänder (er meynet die Kinder) aufskünftige Vorsorge gethan, rc." Und Man einem andern Ort spricht er:Meine D?liebste Brüder, die ihr eine herzliche Furcht DGOttes habt, und die ihr, nachdem ihrnun die Welt verschmähet, und unter die MaiFüße getreten, mir dem Gemüthe zum Obe- stßren und Göttlichen aufgerichtet stehet, laßet ».uns mit völligem Glauben, mit andächti- Wgem Herzen, und mit stäter Beschäfftigung Aim Guten dem HErrn unsere Dienstgeflis- -kb« senheit erweisen! Laßet uns Christo irdische NKleider geben, die wir himmlischen Klei- derschmuck empfangen sollen! Laßet uns ihm ASpeise und Trank dieses Lebens reichen, chdie wir mit Abraham, Isaak und Jacobzum himmlischen Hochzeitmahl gelangen 'itzsollen! Laßet uns vieles säen, damit wie st,

«nicht