270 Geistliche Briefe.
Da wir nun das gütige und weise EndeGOrres Jac. s, n. nicht allezeit können se-hen, so sollen wirs doch glauben, und uns Mim Glauben seinen Händen überlaßen, anbe-thend, liebend und verherrlichend all sein Thun. ^
—--Sobald ich in S. hörte, daß
diese Krankheit dort graßirte, da fühlte ichdoch, daß mich C. mit anging, und habenicht unterlaßen können, öffentlich und insGeheim eurer vor GOtt eingedenk zu seyn,so schwach es auch seyn mag. Der HErrlaße diese seine Besuchung eine kräftige Buß-stimme an manches Herz seyn, die eine blei-bende Bekehrung wirke! Ach! du Liebha-ber der Menschen, was suchest du wohlanders? Und, wie so bald gereuee dichSer Strafe, wann sich nur die Herzendir wahrlich ergeben! Joel 2, iz. Ja!der HErr wirke bleibende Bekehrungen durchdie innerlich wirkende Gnade! Sonst schla-gen wohl oft die Waaren der Welt zur Zeitder Noch mächtig ab; aber wann die Nochvorüber ist, schlagen sie auch bald wieder auf.GOttes Kinder, denen zu solcher Zeit auchdie Nichtigkeit des Zeitlichen, und die Wich-tigkeit GOttes und der ewigen Güter aufsneue einzuleuchten pfleget, die sollen sich indes-sen solche Umstände wohl zu Nutz machen,um in ihrer Uebergebung völliger zu werden.
Ich habe herzlich gewünschet, und wünschees noch, daß der HErr mir, und meinen C.
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