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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
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Der 8oste Brief.

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kl>U, Die Gnade wirkt beides, zur Reinigung vomWtz Dösen und zur Mittheilung des Guten in uns.

bei dem schädlichen Selbstwollen undM Wirken zu thun.

»D 3" der Gnade IEsu herzlich geliebter, ,o. Bruder!

^ Uus deinem Angenehmen vom i6ten Octobr.^ ^ ersehe ich mit Vergnügen deine Gesund-heit und Wohlergehen nach dem Körper unddm äußeren Umstanden; und freue mich auchdarüber, daß die Gnade ihr Werk noch indir hat, und du derselben gern völliger Raumlaßen willst, welcher Sinn ja auch von derin uns wirkenden Gnade entstehet.

Nachdem uns der leutselige GOtt, undunser höchstes Gut nun in dem süßen Na-men IEsus Immanuel so innig nahe ist,um uns täglich aus allem Uebel und Quaalzu erlösen, und in sein Haus und göttlicheGemeinschaft einzuführen; so liegt alles sogar an der Wirkung dieser seiner Gnadeund seines Geistes in uns, daß es säst keineSeele so glauben kann, wie es ist. Allein,tveil diese Gnade zwiefältig in uns wirket,eines Theils durch Entdeckung und Reini-gung vom Bösen, andern Theils durch Mit-

rheilung

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