256 Geistliche Briefe.
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theilung des Guten, und Vereinigung mitdem höchsten Gut , so mäßen wir hieranauch unfern Gefallen haben, und dieser Mbeiderlei Gnadenarbeit Raum laßen wollen, ^ Mweit doch alles Gnade ist, und auf unser Mgrändiiches und ewiges Heil zielet.
Du sprichst: Das Selbstwollen undwirk.n fey dir w:e angeboren. Es istwahr, mein Bruder, des Zeugs ist dir und "'mir wokl mehr angeboren, und nicht nur -wie angeboren; aber solches als bös zu er- Mkennen, und sich nach der Erlösung davonzu sehnen, das ist uns nicht angeboren, ^sondern von der Gnade. Wie uns dann in "der vergangenen Zeit unsere angeborene Eigen- 'schäften zur Lust und falschen Leben gewe-sen sind, so sepen sie uns binfür zum Kreuz »ft-und Tob! Laß uns mit Gelaßenheit, an die-sem Kreuz hangend, mit jenem Schachergedenken: U)ir leiden, was unsere Tba-ren werrb sind, aber beim Gesicht und Ge- ^fühl des Bösen uns nicht lang aufhalten,sondern uns zu dem Heiland kehrend (der . .uns noch näher ist als jenem) mit Vertrauen Wschreien: ^>Err! gedenke meiner! All un-ser Elend soll uns nur forthelfen aus uns ^selbst, um so viel lediger und vertraulicher zu ^ersinken, in unser nahes Heil, und mit Ge- ^laßcnbeit auf dessen Offenbarung zu warten. jD
Daß sichs mit dem Lernen deiner Pro- ^fession gut schickt, und du auch dort zur Ab-sterbung des eiteln Lebens Gelegenheit hast,
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