III. Theil. ?2ster Brief. 2zr
läßest, dann wird er dich abspehnen, üben,W», kreuzigen, tödten, lebendig machen, undiwch wohl gar durch das Leiden der Annehmlich-chieökr keiten und allerhand Schwachheiten zur Un-h»>ch annehmlichkeit oder Abgeschiedenheit führen,ohne daß du oft selber dran denkest.
Gey denn in allem ganz getrost undohne Sorge, mein liebes Kind! denn derf tz HErr liebet dich. Vergiß dich, und deineß-U Beschaffenheiten sehr, um nur den anzuse-M hen, in welchem alle gute Beschaffenheitensind, ja der alles Gute wesentlich ist.
!k, var-Ich grüße dich herzlich in der Liebe
Ü!ik kc JEsu; wie auch meine Hausgenossen und au-ch, k dere Kinder thun. Wir grüßen mit ebenst dem Herzen deinen lieben Bruder und Schwe-ll A ster, die mir viel im Gemüthe sind. Ich mußM schließen, weil es gar spat, und ich ermü-det bin.
>N- Dein
Mülheim, verbundener Bruder,dm 9. März, 1746.